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TORRES DEL PAINE - der schönste Ort der Welt!!!













ICH BIN VERLIEBT; und zwar in den schönsten Flecken Erden, den ich je gesehen habe... Und da werdet Ihr mir sicher beipflichten.

Der Torres del Paine Nationalpark liegt in Patagonien (Süden Chiles) und ist vor allem aufgrund seiner wunderschön eingefärbten Seen und des eigenen Mikroklimas bekannt. Das Klima im Torres D. P. kann sich im Minutentakt ändern und man erlebt ALLE Extreme. Von 32 Grad und Windstille (solche Tage hatte ich 2) bis hin zum Schneefall und Windgeschwindigkeiten die einen vom Boden reissen. Und das alles an einem Tag. Ich hatte ein absolutes Glück. 7 Tage lang kein Tropfen Regen, aber an den letzten beiden Tagen solch starke Windböen, dass es mich teils fast umriss.

Geplant hatte ich den Grande Circuito zu erwandern. Dies ist eine Wanderung rund um das Paine Gebirgsmassiv. Dazu benötigt man rund 8-10 Tagen und muss in der Hochsaison im Zelt übernachten. LEIDER erfuhr ich am Eingang des Nationalparks, dass der Circuito wegen Lawinen noch bis mitte Dezember 2008 geschlossen bleiben wird. Tja, nach vielen Rückfragen bei anderen Touristen, hörte ich immer wieder das selbe. Die Passage in der Nähe des Grey Gletschers sein nicht begehbar. UND schon gar nicht mit nem Rucksack von 38 KG wie ich ihn wieder rumschleppe. KATASTROPHAL. Ich wollte aus alles verzichten, doch alleine schon meine Fotoausrüstung wiegt knappe 15Kg. Und mit Essen für 8 Tage, Zelt, Schlafsack, Kleidung für 0 bis 30 Grad, etc. kommt da schnell einmal ein Gewicht von 38KG auf die Wage.

Ich entschloss mich das "W" zu laufen, dazu noch den Weg zum Refugio Grey und dort auf den Gletscher, wo dieses Bild entstand:



Ich seh aus wie ein professioneller Gletschertrekker - Pha, ohne diese Steigeisen hätts mich wohl von einer Gletscherspalte zur anderen geworfen

Die Bilder von der Gletschertour findet Ihr übrigens in toller Qualität auf meiner Webseite.

Zurück zum "Extended W". Der erste Tag zum Refugio Grey war der HORROR, nach 6 Wochen im Auto durch die USA und 2 Wochen in Santiago war ich etwa so fit wie ne Banane und dann wag ich mich an ein solches Gewicht ran. Klasse, meine Schultern schliffen beinahe am Boden nach und dieser verdammte Tragegurt der Kamera riss mir beinahe eine Schlucht in den Hals. Aber ITEM. Das Wetter war so spitze, dass ich diese Schmerzen gerne in Kauf nahm. Abends am Refugio angekommen gings gleich weiter auf den Gletscher... Mit dem Schlauchbot wurde ich an die Zunge des Grey Gletschers gefahren und der Führer führte mich 4 Stunden lang über den Gletscher... Dann hab ich noch 3,5 Meter breite Kondore gesehen, Guanakos, Wasserfälle, etc... ABER ich will jetzt nicht zuviel verraten, denn Ende 2009 / Anfang 2010 wirds wieder einen Diavortrag geben, und wenn Ihr bereits alles wisst, kommt ja niemand mehr an den Vortrag

Ich kann nur so viel sagen. Der Torres del Paine hat mich aus den Socken gehauen. Ich bin Fan, der grösste Fan den es gibt. Jetzt liege ich in Puerto Natales im Bett und betrachte weinerlich meine beiden geschwollenen Knie. Irgendwie hab ich mir durch das Gewicht was geschlissen. Nja, am Dienstag gehts auf nach El Calafate und dann weiter zum Fitz Roy und Cerro Torres. An Weihnachten sitze ich auf dem NAVIMAG Schiff und fahre entlang von Gletscherlagunen Richtung Puerto Montt. Aber falls ich zwischendurch noch einmal Internet habe, dann wird noch ein weiterer Eintrag folgen. Ich wünsch dann mal ne schöne Woche.

7.12.08 21:27
 


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