Startseite
    USA
    Patagonien
    Neuseeland
    Tasmanien
    Thailand
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   stefanforster.com
   Fotohändler meines Vertrauens




  Letztes Feedback
   17.01.17 14:21
    Wie Katzchen zu nennen?



http://myblog.de/stefanforster

Gratis bloggen bei
myblog.de





Death Valley - Sanddünen, Salzseen und Taranteln & Begegnung mit dem Bär

Vergangenen Montagmorgen starteten WIR (mein Bruder besucht mich auf meinen letzten beiden Wochen in den USA) unsere Reise in Las Vegas. Nach rund einer 1,5 Stunden Fahrt bogen wir in Baker rechts ab in Richtung Death Valley. In meinen Gesprächen mit den Amerikanern, wurden meine Erwartungen von diesem toten Tal recht massiv in die Höhe gedrückt. Nja, obwohl, viele Empfehlungen von Ortsansässigen waren leider eher unbrauchbar. Der Amerikaner neigt ein wenig dazu, alles GREAT zu finden Eine tolle Lebenseinstellung, da sollten sich unsere Landesleute und unser nördlich gelegenes Nachbarland einmal eine Scheibe davon abschneiden. Nun gut. Im Death Valley angekommen waren wir einfach mal von der unglaublichen Weite und Einöde überwältigt. Der Salzsee, der übrigens 86 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, beeindruckt bei Sonnenuntergang schon gewaltig.

 

Alles hier scheint einfach tot zu sein. Doch wie man sich täuschen kann, demonstrierte diese "kleine" Tarantel, die Ich und mein arachnophober Bruder natürlich von Näher sehen mussten!!!



Das Highlight vom Death Valley sind jedoch die Sanddünen, zu denen man doch eine Zeit lang in der grössten Hitze wandern muss!!! Wie es in unserer Familie nötig ist, stand von Anfang an klar; die Star Dune (Höchste Sanddüne) ist UNSER!!! Nach anstrengenden 1,5 Stunden durch den Sand standen wir oben und meine Kamera kam endlich wieder einmal zum Einsatz:





Von der Feinheit her übertrafen diese Dünen sogar den Great Sand Dunes Nationalpark, JEDOCH nicht von der Weite und der Grösse her. Wer Sanddünen mag und schon einmal in Namibia sein durfte, den werden diese Dünen nicht aus den Schuhen reissen. Diese MÜSSEN einfach zum Great Sand Dunes Nationalpark.

So sieht es DORT nämlich aus!!



Was ich jedoch zum ersten mal miterleben durfte, war ein Sandsturm. WOOW, ich bin so froh ist meine 1DsIII sandfest. Sämtliche Gummiabdichtungen der Kamera waren nur noch voller Sand. Ich mit meiner übergrossen Adidas Sportbrille, die das halbe Gesicht verdeckt stampfend durch den Sand kämpfend sah danach aus wie Sandgestrahlt - Aber wenigstens ein stimmungsvolles Sandsturmfoto gelang mir auf Anhieb.



Wie sich das übrigens anfühlt, auf einer solch grossen Sanddüne zu stehen und was man als gesunder Mensch wohl schon immer tun wollte, seht Ihr in diesem Video!!!



Fazit; Das Death Valley ist wirklich ein Besuch wert, aber nicht überragend. Es hängt alles vom Wetter und der Temperatur ab. Ebenfalls darf man die Distanzen im Nationalpark nicht unterschätzen; denn mit 13.628 Quadratkilometer gehört er zu den grössten NP's. Definitiv sehenswert sind jedoch die Sanddünen und der Salzsee - am besten informiert man sich vorher im Visitor Center - ABER durchlöchert die armen Ranger nicht mit den ständig gleichen Fragen wie; Wo sieht man den schönsten Sonnenuntergang (Überall an einem Westhang), Gibt es hier Klapperschlangen (LOGO, und zwar in Massen), Muss ich genug Wasser mitnehmen (Hallo, wir sind hier im Death Valley, pro Tag 4-5 Liter Wasser werden da mindestens benötigt), etc.

Noch eine schöne Woche wünsch ich Euch. Morgen dann der Reisebericht von den ersten Schneebergen und dem Gebiet Alabama Hills rund um Lone Pine...

Aber weils mich gerade soo beschäftigt. Gestern nach Sonnenuntergang bei der Rückfahrt aus dem Sequoia Nationalpark gab es eine seltene und UNGLAUBLICH nahe Begegnung mit einer Bärengruppe.
In einer Kurve stand plötzlich ein grosser Schwarzbär mitten in der Strasse und schaute uns ein wenig argwöhnisch entgegen. Nachdem wir noch ein paar Meter näher herankamen, verschwand er hinter einem Grashügel. Mit zittrigen Knien und beiden Kameras am Anschlag stiegen wir nach einer Weile aus und wagten uns auf den kleinen Grashügel. WOW, unten tollten zwei mittelgrosse Bären auf der Wiese umher. Und nach rund 10min des begeisterten Zusehens knackte es plötzlich unweit von uns und ca. 10 Meter entfernt kam eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungtieren auf uns zu. Sie schien gut gelaunt zu sein und wagte sich bis auf ca. 3 Meter an mich heran.



Da ich natürlich nicht lebensmüde bin, und weiss, dass Bürenmütter mit Jungen als die gefährlichsten Bären gelten, war mein Abstand zum Wagen immer ein bischen kleiner als jener zur Bärin. Aber sie frass gelassen vor sich hin, und liess sich nicht einmal durch mein Pfeiffgeräusch beeinflussen. Nachdem die Lage gecheckt war, kamen auch die Jungen und trotteten belustigend an mir vorbei.


Leider leider, war es zu dieser Zeit bereits so dunkel, dass ich sämtliche Bilder mit einer ISO einstellung von ISO 3200 aufnehmen musste und noch dann reichte nur eine 1/40 Sekunde bei 280mm Brennweite, um genügend Licht auf den Sensor zu kriegen. Wenn man bedenkt, dass bei 280mm Brennweite und bewegenden Objekten eigentlich eine 1/320 Sekunde benötigt würden, entstanden trotzdem noch 4-5 gute Bilder - 20 jedoch unbrauchbar. Aber HEY... Unvorgesehene Erlebnisse sind ja bekanntlich die coolsten. Ob ISO 100 oder 3200

9.11.08 21:06
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung