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Alstrom Point - Eine kaputte Wagenfront und jede Menge Bilder

Tag Leute - sitze soeben in einem kleinen Kaff vor Kanab in einem verdammt "grusigen" Motelzimmer. Das Bett war so wiederlich, dass ich im Schlafsack geschlafen habe und der Stuhl auf dem ich hier Sitze, riecht nach fortgeschrittener Verwesung. Item.

Vor zwei Tagen war es dann endlich so weit; der beste und so ziemlich einzige Aussichtspunkt über den Canyonsee Lake Powell, der Alstrom Point stand auf meinem Programm. Der Ranger warnte mich bereits im Voraus; SIR, for this tripp you need a High Clearance Vehicle - YOU have just a NEARLY High Clearance SUV." Oke, wenn der das meint; EGAL, wenn ich scho mal hier bin, probier ich's. Und nach einem kleinen Einkauf in Page gings dann los. Bei Big Water rechts auf die unbefestigte Landstrasse, durch ein kleines Flüsschen und da stand ich;



Und wie ich in einem anderen Blog gelesen habe, musste ich nach rund 17 Meilen irgendwann rechts auf einen kleinen Pfad abbiegen; Nja, den hab ich gefunden. Und nach 500 Meter begann es; DAS:





Na TOLL; Diese so genannten Washes entstehen durch kleine Flüsschen in der Regenzeit und graben sich tief in die Erde. Und mit einem Edel-SUV durch solche Washes zu fahren ist schon hart. Bei jeder heiklen Stelle musste ich aussteigen und den möglichen Weg von allen Seiten begutachten. Hab natürlich für die Diavorträge alles mit meiner kleinen Videokamera in 720P augenommen.

Nja, und wie das halt so geht, wenn man alleine unterwegs ist und nicht immer über die Haube sieht; Ich hab ne Wash falsch geschnitten und mein "Frontspeuler" ist jetzt hinüber.



Aber hab dann sofort Gedacht; Stefan, du hast in Page beim Einparken den Grenzstein übersehen - es war ja auch schon soo dunkel

Nja, später hab ich dann erfahren, dass ich 3 Meilen weiter hätte fahren sollen und dann auf eine massiv bessere unbefestigte Sandstrasse gekommen wäre, die mich ans gleiche Ziel geführt hätte. ABER, und da muss ich mich selbst ein Kränzchen winden. Die letzten Meilen zum Alstrom Point welten als die schwierigsten und für mein Auto unmöglich. ABER die hab ich dann souverän gemeistert. Ohne Probleme. Und die anderen 4 Fotografen, die oben waren, haben ihren Wagen stehen gelassen - Die haben schön blöd geschaut, als ich dann mit meinem tiefelegten SUV ohne Kratzer am AP ankam. Ha - Die Looser ;-)

Aber ich sag nur eins; Was würdet Ihr alles für eine solche Aussicht tun???







Bin dann gleich oben geblieben, wollte nicht noch einmal 3 Stunden zurückfahren; und den Sonnenaufgang da oben verpassen. Aber HEY, so weit weg von ALLEM, alleine im Auto in der extremsten Dunkelheit ohne Mond. Das hat zwei Seiten; erstens eine Positive: Man sieht ALLE Farben der Milchstrasse!!! Der negative Part ist die noch nie dagewesene Einsamkei, Stille und Ruhe - und DUNKELHEIT Am nächsten Morgen war ich von kleinen süssen Häschen umzingelt Den Rückweg schaffte ich dann in 1,5 Stunden. Noch vom All aus hätte man die riesige Sandfahne gesehen, die ich hinter mir herzog hab.

So und jetzt beginn ich noch den nächsten Blog-Eintrag. Mein Besuch in der "falschen" Wave...

27.10.08 16:23
 


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