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NEUER BLOG - USA Fototour Januar 2010

LIEBE BLOGLESER und BLOGLESERINNEN

Am 15. Januar fliegen wir (Violeta und Ich) ab in die USA. Das Ziel. Winterimpressionen sämtlicher Nationalparks vom Death Valley bis nach El Paso. Und JA - es wird wieder ein Blog dazu geführt und zwar hier:

http://stefanforstercom.myblog.de/


 
Ich hoffe, Euch mit dem kommenden Blog durch den kalten und trüben Winter zu geleiten und einige Tipps für zukünftige Reisen geben zu können.

VIEL SPASS BEIM LESEN. Ab dem 15. Januar HIER

 

lg Stefan

3.1.10 14:58


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Diavortrag PATAGONIEN - Schweizweit

Hallo liebe Blogleser und Leserinnen

Lange ists her, seit ich aus dem Flugzeug gestiegen bin. Rund 2 Monate hat es gedauert, bis mich das Reisefieber wieder gepackt hat, doch nun fehlt das Geld, also steht zuerst einmal die Arbeit auf dem Spiel.

Apropos Arbeit - Wer hätte es gedacht, seit meiner Rückkehr lebe ich mal mehr mal weniger von meinen Bildern, den Kalendern und zum grössten Teil von meinen Fotokursen, die, zu meiner Freude, regelmässig ausgebucht sind.

Seit 3 Monaten arbeite ich jedoch an meinem bislang grössten Projekt, der MULTIMEDIASHOW PATAGONIEN, welche in der gesamten Deutschschweiz in den grössten und bedanntesten Sälen vorgeführt wird. Ca 450 Arbeitsstunden stecken dahinter - ein riesen Aufwand, der sich jedoch zu lohnen scheint, denn alleine in einer Woche sind 91 Reservationen eingegangen - ohne Werbung, die kommt noch Es gibt nichts schöneres für einen Künstler (Fotografen) als dass seine Arbeit und sein riesen Einsatz belohnt und geschätzt wird. DANKE LEUTE!

Beim Vortrag fahre ich mit dem neuen 24'000.- teuren FULL-HD Fotobeamer von Panasonic auf - einem 6000 ANSI-LUMEN Monster, das meine Bilder auf eine 6 Meter Leinwand strahlen wird - DER ABSOLUTE WAHNSINN sag ich euch. Alleine die Miete für den Beamer und den Saal kommt bei jeder Vorführung auf 2500.- - das heisst, bei 18.- Eintritt benötige ich 140 Leute - nur um eine 0-Rechnung zu erhalten Aber ich mach das ja nicht aus kapitalistischen Gründen! Falls Ihr das lange Loch im Blog live erleben möchten, kommt doch - aber unbedingt vorreservieren, denn so wies aussieht werden doch noch einige Leute den Weg zu meinen Vorführungen finden.

Somit wünsche ich viel Spass beim Lesen meiner alten und teils ein bischen deprimiert verfassten Blogbeiträgen


 

17.8.09 08:50


Das Ende einer Reise

Nun ist es so weit, meine Fotoweltreise neigt sich dem Ende zu. Mir bleiben noch rund 30 Stunden und ich betrete wieder, und das 2 Monate früher als geplant, Schweizer Boden. Dafür gibt es viele Gründe; Um dies einmal ein wenig zu schildern;

Psychologisch ----
Nach 4 Monaten des Reisens und zwar des INTENSIVEN Reisens, d.h. jeden Tag unterwegs ohne Geniesspausen, fällt es einem schwer alles zu verarbeiten und sich noch weiter zu motivieren, Neues sehen zu wollen. Dazu kommt die Einsamkeit, die mir die ersten 3,5 Monate doch recht zu schaffen gemacht hat. Denn als Landschaftsfotograf ist man doch meist alleine unterwegs.

Geographisch ---- Ich bin im Moment gerade in Neuseeland und bin von der Landschaft nicht wirklich begeistert. Das für viele schönste Land der Welt lässt sich für mich mit folgenden Sätzen beschreiben; Neuseeland hat Alles, von Gletschern über schöne Strände mit tiefblauem Wasser, bis hin zu Kalt-Regenwäldern. DOCH, Nach Patagonien beeindrucken einen die Southern Alps von NZ wenig, und nach den USA auch das übrige Land nicht wirklich. Strände findet man an vielen Orten der Welt schönere. Einzig der Regenwald ist besser als der von Chile, doch dafür 25 Stunden zu fliegen... In einem Satz; Neuseeland eignet sich für Leute, die in 4 Wochen Ferien pro Jahr so viel wie möglich sehen möchten, aber sonst noch nirgends waren, denn Neuseeland bietet so ziemlich alles, aber nichts haut einen wirklich aus den Socken. Ich persönlich bevorzuge es lieber das Geld für den Flug nach NZ in zwei Flüge in extremere Länder auszugeben. Neuseeland lässt sich selbst mit einem Wort beschreiben; "Hübsch" -- Wohingegen der Westen der USA und Patagonien bei mir ein "WOOW" verdient haben.

Finanziell ---- Mein Konto hat vor 2 Tagen den Nullpunkt erreicht. Und das 2 Monate früher als geplant. Warum? Die USA ist um einiges teurer als ich erwartet hätte; Exkursionen und Spezialausflüge kosten in allen Ländern sehr viel; Ein gewisser Luxus fehlt einem nach einigen Monaten doch ab und zu und man gönnt sich auch einmal eine Nacht in einem Hotel; Ich musste mehrmals einen Mietwagen haben, um an abgelegene Orte zu kommen; Ich fuhr viel mehr Kilometer als erwartet; etc.

Kosten der 4 Monatigen Reise - 26'000 CHF
- 80% auf Zeltplätzen und 20% in Hostels und Jugendherbergen
- geleisteter Luxus; wenig bis mittel
- Teuerstes Reiseland; USA - mit Mietwagen knapp 220 CHF pro Tag
- beschädigte Technik unterwegs; MacBook, 82mm CIR-POL-Filter, 2 x GND 9.0 Filter, Gesamthaft 2400 CHF
- sonstige unerwartete Kosten; Windschutzscheibe in NZ von Vogel zerstört, Plastikfront in den USA in Wash zerstört - Insgesamt 520 CHF



Wirtschaftskrise - Lächerlich!
Nun komme ich blank nach Hause, lese überall von einer Wirtschaftskrise, von der Ich unterwegs nichts gemerkt habe, und muss schnellstmöglich einen 80% Job finden, was ehrlich gesagt nicht so einfach sein wird, bei der ganzen Panikmacherei der Medien.
Meiner Meinung nach findet ein Grossteil einer Wirtschaftskrise in den Köpfen der Menschen statt. Die weltweite Presse betreibt zur Zeit Propagandaarbeit der schlimmsten Form und das Volk lässt sich davon steuern. Man stelle sich vor; in der Zeitung liest ein Arbeiter von einer drohenden Wirtschaftskrise, daraus resultiert eine Angst, die zur Folge hat, dass man sein Geld hütet und nicht mehr oft konsumiert. Wenn sich die Konsumenten zurückhalten kommt es zu einem Überangebot bei den Produzenten, diese wiederum reagieren darauf mit Entlassungen. Die Arbeitslosigkeit steigt und der Teufelskreis ist vollkommen. Das Volk ist die Marionette einiger machtausübenden Marionettenspieler. Es ist so einfach, und das war geschlichtlich gesehen schon immer so, das dumme Volk über Propagandaarbeiten der Medien zu lenken. Ich bin davon überzeugt, dass sich diese besagte "Wirtschaftskrise" sofort in Luft auflösen würde, wenn man die Medien positiv davon berichten würden und dem Volk die Hoffnung wiedergibt, denn Angst, und das ist es was gerade verbreitet wird, ist momentan die Antriebskraft der Wirtschaftskrise.


Doch wieder zurück zur eigentlichen Thematik. Dies und noch vieles weitere sind die Gründe für meine frühzeitige Rückkehr.

Da mich Neuseeland als Ganzes nicht besonders beeindruckt hat, wird auch kein Diavortrag abgehalten; doch Bilder bringe ich trotzdem ganz schöne nach Hause und somit wird auch ein Kalender produziert. Doch werde ich bei gegebener Zeit wieder nach Neuseeland kommen, mich aber komplett auf die Great Walks (DOC) spezialisieren.










Insgesamt 850 Gigabyte Bildmaterial konnte ich während den 4 Monaten und einer Woche des Reisens aufnehmen. Nun gilt es, sämtliche Bilder zu verfeinern, Sensorflecken wegzustämpeln, allfällige Bildfehler zu korrigieren, etc. Ebenfalls soll noch diesen Herbst der Multimediavortrag zu Patagonien anlaufen. Ich liebe diese Arbeit - darum werde ich damit auch schnell voran kommen.

Ein kurzes Fazit meiner Foto-Weltreise
- Eine berufliche Weltreise ist nicht mit einer gewöhnlichen Weltreise zu vergleichen; es fehlt vielfach das Entspannen und Geniessen und dies wiederum schlägt sich auf die Motivation - diese zu behalten wird zum ständigen Kampf.
- Wenn ich meine Bilder anschaue fühle ich sofort, was ich beim Aufnahmezeitpunkt gefählt habe, sehe sofort, was ich dort gesehen habe - Dies ist die Essenz der Landschaftsfotografie.
- Vieles kommt anders als geplant; Wochen- gar Monatelang morgens zum Sonnenaufgang aufzustehen und nur für die Fotografie zu leben ist NICHT möglich, es müssen Ablenkungszeiten eingeplant werden.
- Alleine zu reisen bedeutet vielfach Depressionen unterlegen zu sein, wer nicht der Backpacker und Weltenbummler-Typ ist, wird das nicht lange aushalten können. Umzukehren ist keine Schande, sondern Selbstschutz. Eine Reisedepression ist ein ernstzunehmendes Anzeichen dafür, nach Hause zu gehen.
- Reisen ist nicht gleich Ferien. Reisen ist anstrengend; vor allem wenn es beruflich ist; ständig auf die Festplatten aufzupassen, da darauf der Lebensunterhalt abgespeichert ist, wird schnell zur Tortur, man traut keinem mehr. Je weniger Wertsachen man dabei hat, umso mehr kann man das Reisen geniessen. Ich jedoch habe technische Materialien im Wert von rund 45'000 Franken im Rucksack, darunter sämtliche Bilder, die mein berufliches Leben sichern sollen, UND, ich bin alleine unterwegs und muss den Krempel selbst auf die Toilette auf dem Zeltplatz mitnehmen, weil mir das Geld fehlt, in einem Hotel zu schlafen.
- In einer wunderschönen Beziehung zu leben und dann alleine auf Reisen zu gehen ist Stress pur, für beide Partien. Es ist wohl das Härteste, was eine Beziehung durchmachen kann. Vielfach ist der emotionale Zustand in der Beziehung die leitende Kraft im Alltag. Wenn man abends 150 Kilometer weit fährt, nur um zum nächsten Internetcafe zu kommen, anstatt das Zelt ohne Sorgen und Bindung an einem schönen Plätzchen aufzubauen, ist der Genuss des Reisens oft sehr getrübt. Doch gibt es im Leben viel Wichtigeres als den beruflichen Werdegang, auch wenn das bedauerlicherweise immer mehr Leute anders sehen.

Nun, um 11.45 am Sonntag, 8. Februar ist meine Reise zu Ende...

Ich danke Euch allen für das fleissige Lesen meines Blogs. Ihr hört von mir.

Wichtige Informationen;
- Multimediavortrag PATAGONIEN; Herbst 2009 - Ostschweiz
- Kalender von Patagonien, USA, und Neuseeland; ab Sommer 2009
- Fotokurse ab März 2009 und ab Sommer 2009 zwei neue Kurse



6.2.09 06:36


Vorerst letzter Eintrag... und DANKESCHÖN für die vielen Besuche!

Tag wohl liebe Blogleserinnen und Blogleser...

Wie Ihr wohl festgestellt habt, wurdet Ihr in letzter Zeit nicht gerade mit vielen Blogeinträgen und Reiseberichten verwöhnt. NUN, das kommt daher, dass es sich in Patagonien nicht gerade als einfach bezeichen lässt genug Zeit zu finden. Wenn dann jedoch einmal Zeit zur Verfügung steht, befindet sich der Notebook viele 100km von meinem aktuellen Standort entfernt, oder mein einziger verfügbarer Computer ist ein mit spanischer Tastatur ausgerüsteter PC in einem Internetcafe, und das ohne die Tasten Ö,Ä,Ü.
Ich kann euch jedoch trösten; jene die in der Schweiz wohnen können sich ca. Ende Herbst auf einen sehr aufwändigen Diavortrag mit Live-Komentar von mir freuen. Ich hab so viele tollen Dinge hier in Patagonien erlebt; von Stierkämpfen in der Wildnis über Schneerutscherlebnissen auf rund 2800 Meter hohen Vulkanen bis hin zu gigantischen Sonnenaufgängen an den bekanntesten Bergen des Südens. Sobald ich Ende Februar wieder Festland unter meinen Füssen spüre, werde ich mich an die Arbeit machen und einen Diavortrag ausarbeiten, der den von Island in technischer und künstlerischer Sicht weit in den Schatten stellen wird Sofern das meine finanzielle Lager überhaupt erlaubt, denn bei meiner Rückkehr wird auf all meinen Konten eine gähnende Leere herrschen.

Aber zu meiner akutellen Position auf dem "Blauen Planeten"
Ich befinde mich zur Zeit in der Touristenstadt Puerto Varas in einem kleinen Zimmer für CHF 12.- pro Nacht. Nun, um ehrlich zu sein, es ist so klein, dass ich nicht mal vom Bett fallen kann
Vor ca. 10 Tagen schwankte ich mit dem Navimagtransportschiff die Westküste von Patagonien hoch nach Puerto Montt. Nur so viel; ausser Regentropfen und Nebel gabs da nicht viel zu sehen 28 Stunden lang wurden wir vom Pazifik so durchgeschüttelt, dass ich dauerhaft unter Drogen (Antiseekrankheitspillen) stand und gegen den Brechreiz ankämpfen musste! Tja und dann 6 Tage in der wohl langweiligsten Stadt im Norden Patagoniens, Puerto Varas und schliesslich 4 Tage lang in Pucon, dem schönsten und freundlichsten Städtchen meiner Patagonienreise. Aber wie schon gesagt, rund 148 Gigabyte Foto und 25 Gigabyte Filmmaterial warten nur darauf auf 2,5 Stunden zusammenkomprimiert zu werden!

Knie futsch!
Doch nicht alles hier in Patagonien bleibt positiv in Erinnerung; Da ich rund 18 Kilogramm Fotoausrüstung mit mir rumtrage kam das Rucksackgewicht während meinen 3-7 Tägigen Trekkingreisen im Torres und am Fitz Roy incl. Zelt, Nahrungsmittel, etc. auf rund 38-40 Kilogramm. In Anbetracht der Tatsache, dass ich zuvor rund 6 Wochen 80% faul im Wagen durch die USA gedonnert bin und 2 Wochen lang in Santiago auf meinem Bürostuhl sass, eine KATASTROPHE für meine Knie! Am 4. Tag am Torres begannen meine Knieschmerzen. Vor allem das linke Knie schwillt immer während der Wanderung an und schmerzt nachher noch Stundenlang so sehr, dass ich kaum gehen kann. Tja, aber was eben viele nicht sehen, ist, welchen Aufwand einige Fotografen betreiben, um ein Bild zu schiessen, von dem heute 99% der Hobbyfotografen (zu denen ja fast jeder gehört) denken, es auch zu können Aber die simplifizierung von Dingen ist die Haupteigenschaft des modernen Menschen!
Ich bin zwar kein Arzt, aber ich tippe auf Sehnenscheidenentzündungen links und rechts, das Knacken in den Knien lässt jedoch auch darauf schliessen, dass der Meniskus wohl nicht ganz heil geblieben ist. Werde mir in Neuseeland ein paar Cortisolspitzen organisieren müssen...

NEUSEELAND ICH KOMME!!
Und morgen, Freitag, 2. Januar 2009 fliege ich nach Christchurch Neuseeland und starte dort meine 5 Wöchige Fotoreise durch die Südinsel. Dazu zählen Trekks wie der Abel Tasman Trek, etc.
Leider wird die Zeit so knapp werden, dass der Blog wohl wieder darunter leiden wird. Aber ich werde kontinuierlich meine neusten Bilder auf meine Website laden, denn meinen zur Verfügung stehender Speicherplatz auf dem Blog hab ich vor Wochen aufgebraucht und die Bilder sind hier drin eh viel zu klein. Heute noch werde ich die neusten Bilder vom nördlichen Patagonien hochladen.

 

DIAVORTRÄGE;

- PATAGONIEN, DIE EXTREME SCHWEIZ - Aufführungen ab Herbst 2009 in der Ostschweiz

- USA, NATIONALPARKS DES WESTENS - Aufführungen ab Frühling 2010 in der Ostschweiz

 - NEUSEELAND, DIE PERLEN DER SÜDINSEL - Aufführungsstart unbekannt

KALENDER;

Im Sommer 2009 wird mein erster Kalender für das Jahr 2010 erscheinene - von welchem Land ist noch unbekannt. Dies ist ganz von meiner finanziellen Lage abhängig. Wer jedoch so seinen Vorstellungen von meinem Kalender hat, kann mir dies gerne per Mail durchlassen. Ich werde gerne sämtliche Rückmeldungen berücksichtigen.

 

ICH WÜNSCHE EUCH ALLEN EIN SCHÖNES UND ERFÜLLTES 2009!!
Seit dem ersten Eintrag im Blog, Anfang Oktober 2008 fanden insgesamt 9200 Besucher den Weg auf meinen Blog. Ich danke Euch herzlich dafür. In den USA, wo ich ÜBERALL Internetzugang fand und auch viel Dunkelheit herrschte, in der ich schreiben konnte, war das Führen des Blogs noch machbar, aber lieder komme ich nicht mehr dazu.

Herzlichen Dank für die vielen Besuche und nehmts mir nicht übel, dass ich vorerst keine Möglichkeit mehr habe, euch mit meinen Geschichten zu erfreuen.

Grüsse aus dem Norden von Patagonien

1.1.09 21:09


Bilder vom FITZ ROY, CERRO TORRE UND PERITO MORENO jetzt auf WEBSITE

Einige Bilder meiner 4 Tägigen Trekkingreise im Fitz Roy Gebiet sind nun auf meiner Website zu finden; Ich sag nur eins; Petrus ist mir gnädig, und das schon seit 2 Wochen. UNGLAUBLICH; die beiden von Wolken meist verdeckten, weltbekannten Kletterberge, Cerro Torre und Fitz Roy, konnte ich teils ohne ein Wölkchen davor ablichten. Das nenn ich Glück!!!
Der Text dazu folgt...

Bilder; www.stefanforster.com - Fitz Roy....

ÜBRIGENS; Ich bin vermehrt angesprochen worden, wie ich denn die Himmel so schön hinkriege mit dem Photoshop.... Hehe - ich benutze ausschliesslich analoge Filter vor der Kamera - sämtliche aktuellen Bilder auf der Website stammen 1:1 von der Kamera und wurden lediglich verkleinert. Einige Leute wissen wohl nicht, dass es Filter gibt, die erstaunliches leisten können. Die Profis von National Geographic schleppen dutzende von Filter mit sich rum, denn schwierig ist zu erkennen, in welcher Situation welcher GND, POL, etc. Filter verwendet werden sollte. Ich bin ein GND - Fan - damit schiesse ich ca. 60% meiner Bilder. Aber wie genau ich das mache, ist Berufsgeheimnis. Wenn heute schon jeder mit ner Digitalen Reflexkamera rumrennt, muss nicht noch jeder wissen, wie ich arbeite....
16.12.08 03:17


TORRES DEL PAINE - der schönste Ort der Welt!!!













ICH BIN VERLIEBT; und zwar in den schönsten Flecken Erden, den ich je gesehen habe... Und da werdet Ihr mir sicher beipflichten.

Der Torres del Paine Nationalpark liegt in Patagonien (Süden Chiles) und ist vor allem aufgrund seiner wunderschön eingefärbten Seen und des eigenen Mikroklimas bekannt. Das Klima im Torres D. P. kann sich im Minutentakt ändern und man erlebt ALLE Extreme. Von 32 Grad und Windstille (solche Tage hatte ich 2) bis hin zum Schneefall und Windgeschwindigkeiten die einen vom Boden reissen. Und das alles an einem Tag. Ich hatte ein absolutes Glück. 7 Tage lang kein Tropfen Regen, aber an den letzten beiden Tagen solch starke Windböen, dass es mich teils fast umriss.

Geplant hatte ich den Grande Circuito zu erwandern. Dies ist eine Wanderung rund um das Paine Gebirgsmassiv. Dazu benötigt man rund 8-10 Tagen und muss in der Hochsaison im Zelt übernachten. LEIDER erfuhr ich am Eingang des Nationalparks, dass der Circuito wegen Lawinen noch bis mitte Dezember 2008 geschlossen bleiben wird. Tja, nach vielen Rückfragen bei anderen Touristen, hörte ich immer wieder das selbe. Die Passage in der Nähe des Grey Gletschers sein nicht begehbar. UND schon gar nicht mit nem Rucksack von 38 KG wie ich ihn wieder rumschleppe. KATASTROPHAL. Ich wollte aus alles verzichten, doch alleine schon meine Fotoausrüstung wiegt knappe 15Kg. Und mit Essen für 8 Tage, Zelt, Schlafsack, Kleidung für 0 bis 30 Grad, etc. kommt da schnell einmal ein Gewicht von 38KG auf die Wage.

Ich entschloss mich das "W" zu laufen, dazu noch den Weg zum Refugio Grey und dort auf den Gletscher, wo dieses Bild entstand:



Ich seh aus wie ein professioneller Gletschertrekker - Pha, ohne diese Steigeisen hätts mich wohl von einer Gletscherspalte zur anderen geworfen

Die Bilder von der Gletschertour findet Ihr übrigens in toller Qualität auf meiner Webseite.

Zurück zum "Extended W". Der erste Tag zum Refugio Grey war der HORROR, nach 6 Wochen im Auto durch die USA und 2 Wochen in Santiago war ich etwa so fit wie ne Banane und dann wag ich mich an ein solches Gewicht ran. Klasse, meine Schultern schliffen beinahe am Boden nach und dieser verdammte Tragegurt der Kamera riss mir beinahe eine Schlucht in den Hals. Aber ITEM. Das Wetter war so spitze, dass ich diese Schmerzen gerne in Kauf nahm. Abends am Refugio angekommen gings gleich weiter auf den Gletscher... Mit dem Schlauchbot wurde ich an die Zunge des Grey Gletschers gefahren und der Führer führte mich 4 Stunden lang über den Gletscher... Dann hab ich noch 3,5 Meter breite Kondore gesehen, Guanakos, Wasserfälle, etc... ABER ich will jetzt nicht zuviel verraten, denn Ende 2009 / Anfang 2010 wirds wieder einen Diavortrag geben, und wenn Ihr bereits alles wisst, kommt ja niemand mehr an den Vortrag

Ich kann nur so viel sagen. Der Torres del Paine hat mich aus den Socken gehauen. Ich bin Fan, der grösste Fan den es gibt. Jetzt liege ich in Puerto Natales im Bett und betrachte weinerlich meine beiden geschwollenen Knie. Irgendwie hab ich mir durch das Gewicht was geschlissen. Nja, am Dienstag gehts auf nach El Calafate und dann weiter zum Fitz Roy und Cerro Torres. An Weihnachten sitze ich auf dem NAVIMAG Schiff und fahre entlang von Gletscherlagunen Richtung Puerto Montt. Aber falls ich zwischendurch noch einmal Internet habe, dann wird noch ein weiterer Eintrag folgen. Ich wünsch dann mal ne schöne Woche.

7.12.08 21:27


Santiago de Chile

So, seit nun schon eineinhalb Wochen befinde ich mich in der Hauptstadt von Chile; in Santiago. Fast 5,5 Millionen Menschen in einer Stadt. Und für mich, der findet, dass bereits die Schweiz zu dicht besiedelt ist, ein absoluter Albtraum. Doch wo lernt man besser Spanisch, als im Ballungsraum selbst..
Meine ersten Erfahrungen in Chile stehen unter keinem guten Stern. Mein Flieger kam um 05.30 Uhr Sonntag morgens in Santiago an. Ich, seit beinahe 40 Stunden ohne Unterbruch wach, natürlich voll am Ende. Alles was ich in den Händen hatte, war die Adresse meiner Gastfamilie, die ich dem Taxifahrer in die Hand drücken musste. Sage und Schreibe 43 Kilogramm Gepäck musste ich bis zum Taxi schleppen. Und das nach so vielen Stunden des Sitzens. Nach rund 25 Minuten Fahrt hielt das Taxi vor einem schmucken Wohnblock und ich schleppte voller Vorfreude meine Kilos in den 3 Stock hoch. Oben angekommen öffnete eine verdutzt dreinblickende Frau die Tür und brabelte irgendwas auf Spanisch, das nichts Gutes heissen konnte. Man bat mich einzutreten und der Monolog der Dame erweiterte sich auf eine weitere Dame, die ebenfalls kein Wort Englisch sprach. Nach rund 30min der Diskussion, in die Ich nicht mit einbezogen werden konnte, gab man mir eine neue Adresse und Geld für das Taxi. Toll; die Familie hatte der Schule mitgeteilt, dass sie kein Zimmer mehr frei hatten, doch die Schule behandelte diese Information anscheinend so vertraulich, dass diese nie in der Schweiz ankam. Nach 20 Minuten des Wartens, nach bereits 42,5 Stunden Dauerwachheit kams ja auch nicht mehr drauf an, stieg ich ins Taxi und wurde zum nächsten Ort gebracht. Nachdem ich 3mal die Klingel betätigte, öffnete ein kleiner, rundlicher, aber sehr nett dreinblickender Hombre die Tür und mir wurde der Zutritt zum Haus gewährt. Toll, die wussten auch nicht dass ich kam. Nachdem ich um Schlaf gebeten hatte, wurde ich in eine Besenkammer mit einem Bett geführt. Doch war dieses Bett wohl eher für Hobbits statt für mich gedacht. Bis zu den Knien ragten meine Beine vorne raus, doch das war mich jetzt schnurtz. Zuerst wurde einmal richtig doll ausgeschlafen.
Dann wurde es nur noch besser. Noch am selben Abend konnte ich in ein grosses Zimmer mit Internetanschluss, etc. umziehen und die Arme Kreatur, die sich später als Sohn der Gastgeber herausstellte, musste für meine 2 Wochen in die Besenkammer verschwinden. Ich hatte natürlich aufgrund dessen wirklich ein schlechtes Gewissen, doch er und sämtliche anderen Familienmitglieder versicherten mir, dass dies nicht das erste mal sei und kein Problem darstellen würde. *FREU* Endlich einen konstanten Wohnsitz.
Am nächsten morgen suchte und fand ich die Schule und das nächste Problem kam auf mich zu. Bezahlt hatte ich für 2 Wochen Privatunterricht am morgen, eingeteilt hatte man mich für den Nachmittag. Nja, dann versetzte man mich für die erste Woche in eine Gruppenklasse und ich warte seither auf eine Entschädigung


Mi casa en Santiago

Aber nun zur Stadt selbst. MANN MANN MANN; Ich laufe mit Mitleid durch die Stadt. Mitleid mit allen Einwohnern. Der Smog ist aufgrund des Verkehrs so stark, dass die Allergierate, etc. vernichtend hoch sind. Doch entsteht dieses Problem aufgrund von zwei Faktoren; 1. Ist Santiago von Gebirge umricht und bildet ein Talkessel, indem sich die Abgasen stauen, und 2. Hatte die Regierung kürzlich das perfekt funktionierende ÖV-SYSTEM geändert und nun fahren alle mit dem Wagen umher. Obwohl fahren masslos übertrieben ist. JEDER hupt hier, immer, inständig. Die Chilenos sind anscheinend "Dauersauer" während dem Autofahren. Und wenn mal gerade niemand hupt, geht gleich ne Alarmanlage hoch. Zu diesem Lärm scheint einem noch die Sonne auf den Kopf, die aufgrund des geschädigten Ozonloches oberhalb von Santiago so stark ist, dass es lebensgefährlich wäre, ohne Sonnencrem oder Kappe länger als 30 Minuten diesen Strahlen ausgesetzt zu bleiben.
Doch die Chilenen sind eigentlich ein ganz nettes Völkchen. Sehr hilfsbereit und, wenn mans zuerst in spanisch probiert, sehr entgegenkommend, auch einmal ein paar Englischwörter zu sprechen. Einziges Manko erscheint die junge Generation zu sein. Die Jugend in Santiago lebt nur für eins; Party und Ausgang. Die Schwangerschaftsrate bei Jugendlichen, die wohl im Vollrausch alles vögeln was sich vögeln lässt, ist riesig, doch die Abtreibung, aufgrund der konservativen Einstellung der Regierung, verboten. Tja, darauf möchte ich nicht weiter eingehen, denn diese ethnische Frage wird ja weltweit diskutiert. Ich persönlich sehe das so; Ein Kind, dass auf einer Party von vielen gleichzeitig gezäugt wurde und aus einer Mutter entspringt, die gerade einmal seit einem Jahr die Geschlechtsreiffe erreicht hat, wird wohl nicht gleich geliebt und erzogen, wie ein Kind, dass auf Wunsch von zwei Liebenden, die sich auch kennen, bewusst gezäugt wurde. Wann jedoch ein Mensch im Uterus als solcher bezeichnet werden kann, ist Ansichtssache.
Wieder zurück nach Santiago. Trotz der enormen Grösse ist es einem selbst als Ausländer möglich, einzelne Adressen zu finden. Beispielsweise fand ich auf Anhieb den einzigen Laden in der City, der mir einen zweiten Akkuf für mein Satellitentelefon verkaufen konnte; Mein Stolz wurde daraufhin nur durch die schwere Atemnot in der Metro getrübt.
Mein Gasthaus befindet sich im relativ sicheren Providencia-Viertel am Fusse des San Cristobal, der übrigens eine wunderbare Aussicht auf die ganze Weltstadt bietet. Im Haus befinden sich zur Zeit das Gastgeberpärchen mit ihren zwei Jungs, sowie 5 weitere Studenten, darunter auch ein äusserst merkwürdiger Koreaner. Dieser Typ namen Kotee sitzt den GANZEN Tag in seinem Zimmer, DOCH Abends ab 18.00 Uhr beginnt es; äusserst merkwürdige Geräusche, und ein Gesang wie von einem kleinen Mädchen, umrahmt von einem äusserst perversen Stöhnen. Und das bis morgens um 03.00 Uhr, dann ist Ruhe. Doch schleicht er Nacht für Nacht durch die Gänge, und morgens um 6.00 nimmt er sein erstes Frühstück zu sich, doch sieht man ihn nie. Beim Abendessen erscheint er nur selten und wenn er dann doch mal erscheint, würdigt er uns keines Wortes und FRISST (wirklich frisst, ich muss mich fast übergeben, wenn ich dem zuschaue) sich beinahe zu Tode. Dann, nach dem Mal begibt er sich ohne ein Wort des Dankes wieder in sein Zimmer und niemand weiss, was er dort macht. Tja, wenigstens amüsieren wir uns ein wenig. Doch werden immer schön die Zimmertüren verriegelt...

PATAGONIEN - das Ende der Welt
Im Moment bereite ich mich fieberhaft auf meine 5 wöchige Patagonienreise vor. Geplant ist die Umrundung des Torres del Paine Bermassivs auf dem so genannten Circuito grande, sowie ein Besuch der Gletscherlagung bei El Calafate, eine Wanderung beim Fitz Roy, Perito Moreno, etc. sowie eine Fahrt mit dem Schiff von Puerto Natales nach Puerto Montt. Leider sind diese Orte so abgelegen, dass ich wohl nur ganz selten oder gar nicht über Internetzugriff verfügen werde. Doch am 2. Januar 2009 geht die Reise weiter nach Neuseeland. Spätestens dann präsentiere ich euch einige Perlen von Patagonien. Ich hoffe natürlich, dass mich das Wetter nicht enttäuscht und mich der Wind nicht umwirft, doch im Torres del Paine herrscht ein Klima das seines gleichen suchen muss. Kann es doch an einem Tag 20 Grad und Sonnenschein haben und schon wenige Stunden später schneit es einem bei Temperaturen um die 0 Grad um die Ohren. Ebenfalls ein bekannter Feind des Menschen ist der Wind. In Form von Böen vermag er es, selbst den stärksten Mann mit samt dem Rucksack auf den Boden zu schläudern.
Doch was mir in Patagonien alles wiederfahren wird / ist, werdet Ihr beim Diavortrag "Patagonien" Ende Jahr 2009 erfahren.


Diese Kappe wird mich wohl die nächsten 5 Wochen NIE mehr verlassen - SOGAR MIT MEINEN INITIALEN (San Francisco = Stefan Forster)

So, am Samstag morgen um 8.30 startet mein Flieger Richtung Patagonien. Wenn Ihr nichts mehr von mir hört, dann wünsche ich allen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Nos Vemos!!!

26.11.08 18:37


SAN FRANCISCO - Das ENDE meiner 6 wöchigen USA-Reise

San Francisco - eine Grossstadt, die nichts desto trotz an Schönheit von keiner anderen in den USA erreicht werden kann. Malerische Häuser an solch steilen Strassen erbaut, dass man beinahe Angst hat, die Bremsen würden den Geist aufgeben. Der Golden Gate Park mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten mitten in den tropisch wirkenden Nebelwäldern - und das umringt von tausenden von Häusern. Das Geschäftsviertel mit seinen Wolkenkratzern, wenn man mitten drin steht und zuvor noch nie in New York war, denkt man sich automatisch - WOW!!! Und dann zum Schluss mein persönlicher Favorit; die GOLDEN GATE BRIDGE - eine Brücke, deren Fotografie zu Recht weltweit an so vielen Wänden hängt.

Doch bevor wir uns dieser Brücke, dem goldenen Tor von San Francisco widmen, fahren wir auf der Route 1 weiter hoch nach Norden zum Point Reyes National Seashore. Eine geschützte Landschaft, unweit vom pulsierenden Tages- und Nachtleben von San Francisco entfernt. Innerhalb von kurzer Zeit ist man beinahe ganz alleine. Man fährt, mit ein bischen Glück, durch nebelverhangene subtropischen Nebel- und Regenwald und kommt sich vor, als ob man in Neuseeland wäre.



Doch schon kurze Zeit später ändert sich die Landschaft so wahnsinnig, dass man denkt, durch die Grashügel und Küstenlandschaften von Irland zu fahren. Hätte man mich dort ausgesetzt, wären meine Vorstellungen bei Irland oder Schottland geblieben.



Diese Landschaft hat mich schon wahnsinnig fasziniert. Und seit mein Bruder am 2. November zu mir gestossen ist, nahm auch die Motivation zum Fotografieren rasch zu. Endlich konnte ich, wenn ich was tolles sah, rufen "HEY SCHAU MAL" und es kam eine Antwort. Zwar war es erst wieder eine Umstellung vom Leben ohne Kompromisse und mit günstigen Nächten Im Auto auf Motelnächte umzusteigen, aber es bringt schon EXTREM viel, wenn man zu zweit einen Roadtrip macht. Und wie wir dann so zu zweit aussahen;


Mein Bruder Pädi (links) und Ich!!

Und nun, fahren wir weiter Richtung San Francisco und das Glück war uns hold, ein Sonnenuntergang, der sich in sämtlichen möglichen Farben präsentierte. Sogar so stark, dass ich die Sättigung um 20% runtschrauben musste um den Kitsch-Effekt zu vertuschen.

Doch dies ist noch gar nichts. Denn ich hatte ein Traum vor Augen - an einem Ferienkartenstand sah ich ein Foto bei Tag und Nebel. Und aus dem Nebelmeer ragte nur die Spitze der Golden Gate Bridge. DIES war mein Ziel. Doch kann man das Wetter nicht beeinflussen und mir blieben nur 3 Tage. Doch das Wetter meinte es bereits am zweiten Tag gut mit mir. Die Golden Gate Bridge und ein Grossteil von San Francisco lag im Nebel. Somit rasten wir morgens um 10 zum Golden Gate Aussichtspunkt hoch, doch der Nebel wurde immer dichter und dichter. Enttäuscht stiegen wir wieder in den Wagen und fuhren zurück nach Downtown, dort suchten wir den erst besten Reisebus und für lächerliche 40 Franken pro Person verkaufte man uns einen Zweitagespass. Die Stadt lag im Nebel, und die Kälte nagte an uns. Gegen Ende des Tages fuhr der Bus mit uns noch über die Goldengate Bridge und was sah ich dort, eine ganz kleine blaue Stelle am Himmel. Sämtliche Energie mobilisierte sich in mir von Neuem und nach ELLENLANGEN Minuten auf dem Bus und einem Spurt von der Bushaltestelle bis zum Auto rasten wir zum zweiten mal Richtung Golden Gate Bridge. Der Nebel hatte sich wieder verdickt, doch meine Hoffnungen blieben aktiv. Beim obersten Parkplatz des Bermassivs neben der Brücke angekommen standen wir wieder in DICHTESTEM Nebel. Doch wir gaben nicht auf und rannten den Wanderweg hoch zur 2. Weltkriegfestung. Und unterwegs plötzlich;





Ein Wunder, die Nebelgrenze war erreicht. Und wie das Wunder so tun, wurde es noch besser. Nach rund einer Stunde des Wartens, knapp über der Nebeldecke und gleichzeitig mit dem Untergang der Sonne kam sie zum Vorschein, die Golden Gate Bridge persönlich!!





Und genau, als ich dachte, es könne nicht noch besser kommen sahen wir auch die ersten Wolkenkratzer von SF unter der Nebeldecke hervorkommen.



WAHNSINN!!! Ich hatte Sie im Kasten, hochauflösende Bilder mit 21,8 Megapixel und ISO 50 der Golden Gate Bridge bei schönster Nebellandschaft und bestem Licht. Ich denke einmal, ein Kalenderbild für den kommenden 2010 Kalender ist bereits definiert

Nach diesem wunderbaren Abend, den Pädi und ich übrigens abgesehen von einem weiteren Pärchen alleine geniessen durften (alle anderen fuhren im Nebel umher ) - stand noch der Wunsch meines Bruders auf dem Plan. Alcatraz - das bekannteste Gefängnis der Welt - bekannt durch den Film The Rock und weitere Hollywoodstreifen.



Und ich muss sagen, Dieses Gefängnis ist wirklich sehr eindrücklich. Vor allem die äusserst gelungene auch in deutsch verfügbare Audioführung lohnt sich. Die 26 Dollar pro Person sind genug, aber hey, man hat nur einmal die Möglichkeit zu sehen, wo Abschaum wie Capone und der Vogelmann den Alltag verbrachten.

UND NUN STEHEN WIR AM ENDE MEINER USA REISE: Und wie es am Ende von etwas üblich ist, wird von mir ein FAZIT gezogen.

FAZIT USA 2008
Trotz der Einsamkeit und des Vermissens meiner Liebsten hat mich die Landschaft in ihren Bann gezogen. Knapp 10'000 Kilometer in 6 Wochen. ca. 2 Dutzend Nationalparks und 140 Gigabyte Bildmaterial, gesichert auf 3 Festplatten und zahlreichen Speicherchips. Ein leicht beschädigtes L-Serie-Objektiv, 2 Beschädigte Filter des GND Typs, ein in Mitleidenschaft gezogener MagBook voller Sand und viele wunderbare Erinnerungen an eine Landschaft, die ich bisland nebst Island als schönste, je gesehene bezeichnen kann. Der Westen der USA bietet eine Vielzahl von Landschaftsbildern, innerhalb von einem Tag der Fahrt kann man von einer Wüste, die der von Namibia gleichkommt an Küsten entlangfahren, die denen von Irland gleichen. Was meine Erinnerungen vor allem in den ersten 4 Wochen getrübt hat, ist die Einsamkeit. Um diese, wohl schönste Jahreszeit, ist man in vielen Nationalparks beinahe alleine, Möglichkeit Freundschaften zu schliessen bietet sich praktisch nie - die einzigen die auch unterwegs sind, sind Rentnerpärchen in ihren übergrossen Wohnwagen. Ganze zweimal verbrachte ich einen Abend mit anderen Menschen. Und das nicht, weil ich introvertiert bin, sondern wil aufgrund meiner Reiseart und dem Mangel an Youthhostels einfach die Möglichkeit fehlt, andere kennenzulernen. Hätte ich diese 6 Wochen an der Seite meiner Liebsten verbringen können, wäre ich wohl nahe daran, der Landschaft wegen, in dieses wunderbare Land zu ziehen.
Viele Schweizer sehen in President Bush den typischen Amerikaner. Nja, das kann ich so eigentlich nicht bestätigen. Nja, es gibt wirklich solche typischen Bush-Menschen, doch jeder kaltherzige Arbeitgeber in der Schweiz ist um längen schlimmer. Was diese Amerikaner haben ist einen unglaublichen Stolz auf ihr Land - und eine unnatürliche Offenheit für militärische Aktionen. Selbst im Einkaufszentrum hängen Plakate von Angestellten in frisch polierten Uniformen und der wehenden Amerika Flagge im Hintergrund. Doch diese Tendenz nimmt, je näher man einer grossen Stadt kommt stetig ab. Dort haben die Leute nur noch eines im Kopf - WIRTSCHAFT und WACHSTUM. Und dass jetzt der King der Wirtschaft, Barak Obama gewählt wurde, zeigt, dass sich die Bevölkerung des Landes langsam aber sicher zu jener verändert, die auch die Schweiz bevölkert. Auf dem Land findet man wohl viele konservativen Farmer, doch die Gastfreundschaft und Nettigkeit dieser Leute ist jener von uns Schweizern schon um einiges überlegen. Was mir aufgefallen ist; "JEDER" in Amerika, ob Parkranger, Strassenfeger, Lastwagenfahrer oder Zahlhäuschenkassierer - Alle tragen eine Uniform und sehen aus wie Marine-Piloten und wie die grössten Helden. Doch stärkt dies auch das Selbstwertgefühlt, wenn ein Müllmann pro Block ein Stern mehr auf der Schulter erhält.

Schlussfazit: Der Westen (und sicher auch der Rest) der USA ist an Schönheit der Natur kaum zu übertreffen. Doch alleine Reisende haben es schwer, das Land ist so gross, dass man wohl häufiger alleine ist, als man sich denkt. Und wenn man nicht gerade in den Slams von LA rumhängt, ist die USA auch super sicher. Filme wie No country for old men, etc. vermitteln uns ein völlig falsches Bild dieses herrlichen Landes. Und dass hier alle abstehende Ohren haben (Ihr wisst wehn ich meine) und jeden nahöstlich aussehenden Menschen hassen, kann ich mit grösster Sicherheit verneinen! USA Rocks!!!

Hiermit Endet also der erste Part meiner Foto-Weltreise. Jetzt befinde ich mich schon in Santiago de Chile, in einer Gastfamilie mit 4 weiteren Studenten. Ich kann KEIN einziges Wort spanisch und verstehe wirklich nur BAHNHOF - und morgen um 8.00 Uhr fängt mein Spanischunterricht an. 4 Stunden täglich Privatunterricht und das zwei Wochen lang. Danach gehts mit dem Flieger nach Punta Arenas, nach Feuerland, zum Torres del Paine und Los Glaciares, etc. bis nach El Calafate, dort checke ich an Weihnachten auf einem Schiff ein und fahre 4-5 Tage lang den Gletscherküsten entlang nach Puerto Montt. Dort angekommen bringt mich der Flieger weiter nach Christchurch - und dann noch zwei Wochen und mein grösster Traum geht in Erfüllung. Jene, die gut mitgelesen haben, werden auch wissen, was, bzw. wen ich damit meine

Diese Patagonien-Reise hat jedoch auch seine negativen Seiten. Und zwar bin ich sehr oft wie in Island zu Fuss unterwegs und das in den abgelegensten Gegenden. Die Warscheinlichkeit einem Puma zu begegnen ist grösser, als jene, Internet zu finden. Somit wird ein Blogeintrag und die Aktualisierung meiner Patagonien-Bilder wohl nicht möglich sein. Doch werde ich schauen, dass ich, solange es die Technik zulässt doch einmal einen Eintrag verfassen kann.  Die nächsten zwei Wochen stehe ich jedoch, dank ständiger Internetverbindung gerne für Fragen und Feedbacks zur Verfügung.

Ich danke euch herzlich für das regelmässige Lesen meiner Beiträge. Immerhin 4600 verschiedene IP's bzw. Besucher konnte die Webstatistik während dieser Zeit registrieren. Das ehrt mich doch sehr. Mein USA-Kalender 2010 wird wohl im Sommer 2009 zum Verkauf freigegeben. Wer Wunschbilder aus der Galerie hat, kann mir das gerne per Mail stefanforster@gmx.ch mitteilen - ich werde alles berücksichtigen. Ebenfalls wird gegen Ende 2009 oder Anfang 2010 eine Multimediashow, vergleichbar mit der von Island, im Kino Uzwil, und weiter herum gestartet. Wünscht mir Glück in Patagonien!!! Byebye alle zusammen!


Mein Arbeitsplatz!!!

17.11.08 02:21


Kings Canyon und Sequoia Giant Forest Park

Obwohl es ein wahnsinng Umweg für mich darstellt, und ich sozusagen den gleichen Weg, den ich vorhin von Lone Pine Richtung Reno gefahren bin auf der anderen Seite der Sierra Nevada zurückfahren muss, kann ich die Nationalparks Kings Canyon und Sequoia einfach nicht auslassen. HEY - in Sequoia wachsen die grössten Bäume der WELT.

Um einmal ein Bild vorzuziehen;

Sieht nicht wirklich gross aus oder?? Wenn ich jetzt aber ein weiteres Bild vorziehe?


WOOOW: GENAU DAS hab ich auch gedacht, als ich meinen Wagen neben diesen NUR durchscnittlich grossen Riesenbaum stellte. Wie der grösste Baum der Welt aussieht, gleich nach einem weiteren Bild.



Ist doch wirklich unglaublich was die Natur alles für Wunder herbeiführen kann. Und jetzt kommt er, GENERAL Sherman - der grösste Baum der Welt.



Auf dem Bild ist nur ein Teil des Stammes sichtbar. Aber hier kommen die Fakten:

GENERALS SHERMAN
- Alter: 1900-2500 jährig
- Höhe: 83,8 Meter
- Stammdurchmesser: 11.1 Meter
- Volumen: 1489 Kubikmeter
- Art: Sequoiadendron giganteum

Das grösste Problem dieses Waldes ist jedoch auch gleich das, was ihn ausmacht - di unglaubliche Grösse. Ohne einen Menschen daneben, kann man unmöglich zeigen, welche Dimension dahintersteckt - ebenfalls ist es unglaublich schwer ein meisterliches Foto von diesen Wäldern zu schiessen, wenn die Luft so klar ist und nicht gerade Rauchschwaden und darin sichtbare Sonnenstrahlen den Hintergrund umrahmen. Nja, egal einige Dinge besucht man Nur, um es gesehen zu haben.

Und ja - Wir sind da im aktiven Bärengebiet - diese Schilder stehen da überall rum.



Und wie das aussieht, wenn man einem Bär begegnet zeigt dieses Bild (bereits am Sonntag im BLOG erschienen) - Eine Bärenmutter mit ihren beiden Jungen - in ca. 3 Metern Nähe aufgenommen.



Und noch der Video dazu...



ZUM KINGS CANYON kann ich einfach nur sagen; Den dürft Ihr auf keinen Fall auslassen!! Diese unglaubliche Weite und vor allem die verscheidenen Farben in den Felsen. GREAT!

Ebenfalls gibt es hier zwei wunderschöne Caves (Tropfsteinhöhlen) - doch die Cristal Cave war leider bereits geschlossen, also blieb nur noch die Boyden Cave übrige. Lächerliche 13 Dollar kostet die stündige Führung in der Tropfsteinhöhle und die sinds absolut NICHT wert. Die Höhle wurde von vielen Dieben heimgesucht, die allerlei Tropfsteine mitgenommen haben. Und das was noch übrig geblieben ist ist leider nicht wirklich speziell - da hab ich schon viel schönere Höhlen gesehen!! EBENFALLS ist es die Qualität und Diskretion der Beläuchtung, die die Schönheit einer Tropfsteinhöhl erst ausmacht - und diese paar Pfunzeln die da lieblos an die Wände geklebt wurden, teils sogar in grellen hässlichen Farben, sind nicht wirklich weltklasse! Das einzige Interessante daran ist die Entdeckung. Der Herr Boyden fand diese Höhle im Jahre 1996 als dieser "kranke" Herr alleine und mit einer schwachen Taschenlampe durch den kniehoch im Wasser liegende verborgene Eingang in die absolute Dunkelheit wanderte. Ein paar Jahre später, nach machte er sich auf den Weg in die Tiefen des Waldes und wurde nie mehr gesehen! Der hockt da sicher in der schönsten Kristallhöhle der Welt



So und jetzt befinden Wir uns in San Francisco. Der letzte Eintrag zu meinem USA-Abschnitt folgt baldmöglichst!!

Ein paar "wenige" Bilder der USA findet Ihr unter www.stefanforster.com
Insgesamt hab ich 150 Gigabyte Bilder beisammen - und die werden nach meiner Rückkehr im Februar ALLE bearbeitet - dann bin ich also bis zu meiner nächsten Fotoreise in 3 Jahren bestens beschäftigt.

12.11.08 20:07


Yosemite Nationalpark - der Park des Westens

Der Yosemite Nationalpark - Im Sommer täglich von mehr Touristen gesehen als der Park Tannnadeln hat - zugänglich von Osten und von Weste, Heimat der Bären und riesigen grauen Eichhörnchen! Bekannt von den immer gleichen Bildern wie diesem (Nja, ist halt schon ein schöner Punkt)

Leider wurde der wohl spektakulärste Aussichtspunkt, der Glacier Point bereits vor zwei Wochen geschlossen und mir bleibt ein Foto von dort verwehrt. Also machen wir uns auf die Suche nach schönen Orten im Innern des Valleys - Und das gibts dort zur Genüge - auch Leute wandern hier um diese Jahreszeit nicht so viel umher! Der erste Ziel-Punkt nennt sich Mirror Lake. MANN--- Bis wir den nur mal gefunden haben. EIN HORROR. Ich hab mich immer über die Wanderwegsignalisierung einzelner Kantone in der Schweiz aufgeregt. Im Vergleich zum Yosemite (also ich kenn da nur denn Mirror-Lake-Trail und ein paar andere) - ist dieser heilig. Die schreiben doch tatsächlich auf eine Tafel "Mirror Lake, 1.1 Miles" - nach rund 500 Meter watscheln steht da immernoch 1.1 Miles und nach weiteren 200 Metern, Mirror Lake 1.3 Miles. Nja, vorerst haben wir uns jedoch noch tierisch verlaufen. Der Weg zeigte nach rechts auf ein kleines Waldweglein. Vor uns wanderte eine dreiköpfige Amerikanische Familie. Mein Bruder und ich machten uns während 5min lautstark über das Parfum der Dame zuvor. Dieser Duft hatte eine Basis- und Kopfnote, damit hätte man eine ganze Armee dauererkälteter Eskimos in die Flucht schlagen können. Nun gut. Der Mann schaute in regelmässigen und immer kürzer werdenden Abständen zu uns nach hinten und plötzlich blieb die Familie stehen und bittete uns "Could You please stop speaking, we are looking for some bears" - NA TOLL!!! Wir sind da einer selbstmörderischer Familie gefolgt, die freiwillig in eine Gruppe grummeliger Schwarzbären wandert. Als ich den Mann danach noch darauf ansprach, dass das noch gefährlich sein könne, meinte er; Hmm I don't know - may be! Also alles zurück und wieder in die Richtung des Mirror Lake's. Tafel über Tafel, alle berichten über das PROJECT-Mirror-Lake und nirgens sehe ich einen solchen See. Nja, irgendwann haben wir dann den Weg verlassen und haben unten noch eine kleine Strasse gefunden, die uns direkt zum See führte. Der sah dann so aus:



Nja, später haben wir festgestellt, dass es sich dabei nur um den LOWER Mirror Lake handelte - OKE, wenn man in 6 Wochen alle Nationalpark im Westen besuchen muss, kann man sich nicht immer über alles so gut informieren und läuft einfach drauf los. Auf dem Weg nach immer schön dem Bächlein nach.


Doch was mich wirklich faszinieren konnte, war der Yosemite Fall und der hübsche Morgennebel beim eingang des Yosemite Valley's.







Fazit zum Park:
Ein wunderschöner Nationalpark mit dutzenden von Wandermöglichkeiten (Half Dome, Wasserfälle, Glacier View, etc.) - Im Sommer muss man jedoch schon Monate im Voraus ein Zeltplätzchen reservieren. Im Herbst und Frühling jedoch absolut kein Problem! Absolut empfehlenswert.
Gegen Ende des Nachmittags mussten wir den Park leider schon wieder verlassen, denn ich durfte noch bis zum Kings Canyon fahren, und das über Frenso, eine Stadt mit einem Verkehr, der den in Zürich wieder einmal alt aussehen lässt.

AN einer Kreuzung hab ich dann ENDLICH meinen TRAUMJOB gefunden. Mann muss das GEIL sein. Den ganzen Tag lang!!!!


 

12.11.08 00:18


Alabama Hills, Mono Lake, Rd 89 & 88

Nach zwei wundervollen Tagen im trockenen Death Valley geht die Fahrt zu den schneebedeckten Höhen der Sierra Nevada. Und schon bald erkenne ich die ersten weissen Spitzen am Horizont.



Der erste Übernachtungsort nennt sich Lone Pine. Von diesem malerischen Städtchen fährt man in wenigen Minuten zu den auch in Filmen mit John Wayne bekannt gewordenen ALABAMA HILLS!

Diese wunderbaren und uralten geologischen Wunder der Natur wirken vor allem mit den höchsten Bergen der Sierra Nevada im Hintergrund unglaublich eindrücklich.





Nach einem erfüllten Morgen an den Hängen des Mount Whitney geht es weiter über Bishop zum Mono Lake.



Direkt vor diesem Salzsee würde die ROUTE 120 zu Yosemite Nationalpark führen, doch die Strasse wurde bereits geschlossen; Die bedeutet für uns nichts anderes, als danach rund 6-8 Stunden um die Sierra Nevada herumzufahren, um zum Westeingang des Yosemites zu gelangen. Unterwegs auf der Route 89 und 88 kommt man jedoch an so vielen malerischen Örtchen vorbei, dass die Kamera kaum einmal 5min ruhend im Wagen liegen kann...

Orte, die in so vielen Dingen der Schweiz gleiche, aber dieser in Punkten Weitheit und Unberührtheit um ein Vielfaches überlegen sind...







Und was sieht man, wenn man diese Landschaft anschaut? Ja, Wälder voller Bären! Meine grösste Angst ist jedoch die Begegnung mit einem PUMA (Hierzulande auch Cougar oder Mountain Lion) genannt. Ich hab während der Vorbereitsungszeit leider den Fehler gemacht und alle Zwischenfälle mit dieser beinahe 100 Kilogramm schweren Raubkatze gelesen. In Patagonien wurde letztens ein Jäger getötet, und in Nordamerika eine Langläuferin. Ebenfalls werden immer wieder Kinder angefallen... Wie Batman vor den Fledermäusen ist wohl bei mir eine Angst vor dem Puma entstanden. Das Problem ist dies, dass ich oft alleine unterwegs war - und das häufig in Puma Gebieten. Damit ich meine Angst (Also nicht so richtig Angst - ich schau nur immer genau auf jeden Baum und lausche jedem Geräusch) minimieren konnte, sprach ich noch mit einem Ranger und der warnte mich schon, alleine zu wandern. Und wenn ich einmal einem Puma begegnen würde, dann soll ich diese Arme Katze mit aller Kraft und Lautstärke angreiffen, dann sei sie nämlich schneller weg, als ich A sagen könne. Nja, dann hoffen wir mal, treffe ich in Patagonien auf einen Puma. Dann werd wander ich auf einen Berg, pflücke eine blaue Blume und nenn mich ab dann PUMAMAN... Dazu ein Fellkostüm und hübsche Barthaare im Gesicht (Insider - Siehe Batman Begins)

Sämtliche BILDER stehen nun unter www.stefanforster.com zur Ansicht bereit.

Morgen gehts weiter zum Yosemite Nationalpark!!

11.11.08 03:40


Death Valley - Sanddünen, Salzseen und Taranteln & Begegnung mit dem Bär

Vergangenen Montagmorgen starteten WIR (mein Bruder besucht mich auf meinen letzten beiden Wochen in den USA) unsere Reise in Las Vegas. Nach rund einer 1,5 Stunden Fahrt bogen wir in Baker rechts ab in Richtung Death Valley. In meinen Gesprächen mit den Amerikanern, wurden meine Erwartungen von diesem toten Tal recht massiv in die Höhe gedrückt. Nja, obwohl, viele Empfehlungen von Ortsansässigen waren leider eher unbrauchbar. Der Amerikaner neigt ein wenig dazu, alles GREAT zu finden Eine tolle Lebenseinstellung, da sollten sich unsere Landesleute und unser nördlich gelegenes Nachbarland einmal eine Scheibe davon abschneiden. Nun gut. Im Death Valley angekommen waren wir einfach mal von der unglaublichen Weite und Einöde überwältigt. Der Salzsee, der übrigens 86 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, beeindruckt bei Sonnenuntergang schon gewaltig.

 

Alles hier scheint einfach tot zu sein. Doch wie man sich täuschen kann, demonstrierte diese "kleine" Tarantel, die Ich und mein arachnophober Bruder natürlich von Näher sehen mussten!!!



Das Highlight vom Death Valley sind jedoch die Sanddünen, zu denen man doch eine Zeit lang in der grössten Hitze wandern muss!!! Wie es in unserer Familie nötig ist, stand von Anfang an klar; die Star Dune (Höchste Sanddüne) ist UNSER!!! Nach anstrengenden 1,5 Stunden durch den Sand standen wir oben und meine Kamera kam endlich wieder einmal zum Einsatz:





Von der Feinheit her übertrafen diese Dünen sogar den Great Sand Dunes Nationalpark, JEDOCH nicht von der Weite und der Grösse her. Wer Sanddünen mag und schon einmal in Namibia sein durfte, den werden diese Dünen nicht aus den Schuhen reissen. Diese MÜSSEN einfach zum Great Sand Dunes Nationalpark.

So sieht es DORT nämlich aus!!



Was ich jedoch zum ersten mal miterleben durfte, war ein Sandsturm. WOOW, ich bin so froh ist meine 1DsIII sandfest. Sämtliche Gummiabdichtungen der Kamera waren nur noch voller Sand. Ich mit meiner übergrossen Adidas Sportbrille, die das halbe Gesicht verdeckt stampfend durch den Sand kämpfend sah danach aus wie Sandgestrahlt - Aber wenigstens ein stimmungsvolles Sandsturmfoto gelang mir auf Anhieb.



Wie sich das übrigens anfühlt, auf einer solch grossen Sanddüne zu stehen und was man als gesunder Mensch wohl schon immer tun wollte, seht Ihr in diesem Video!!!



Fazit; Das Death Valley ist wirklich ein Besuch wert, aber nicht überragend. Es hängt alles vom Wetter und der Temperatur ab. Ebenfalls darf man die Distanzen im Nationalpark nicht unterschätzen; denn mit 13.628 Quadratkilometer gehört er zu den grössten NP's. Definitiv sehenswert sind jedoch die Sanddünen und der Salzsee - am besten informiert man sich vorher im Visitor Center - ABER durchlöchert die armen Ranger nicht mit den ständig gleichen Fragen wie; Wo sieht man den schönsten Sonnenuntergang (Überall an einem Westhang), Gibt es hier Klapperschlangen (LOGO, und zwar in Massen), Muss ich genug Wasser mitnehmen (Hallo, wir sind hier im Death Valley, pro Tag 4-5 Liter Wasser werden da mindestens benötigt), etc.

Noch eine schöne Woche wünsch ich Euch. Morgen dann der Reisebericht von den ersten Schneebergen und dem Gebiet Alabama Hills rund um Lone Pine...

Aber weils mich gerade soo beschäftigt. Gestern nach Sonnenuntergang bei der Rückfahrt aus dem Sequoia Nationalpark gab es eine seltene und UNGLAUBLICH nahe Begegnung mit einer Bärengruppe.
In einer Kurve stand plötzlich ein grosser Schwarzbär mitten in der Strasse und schaute uns ein wenig argwöhnisch entgegen. Nachdem wir noch ein paar Meter näher herankamen, verschwand er hinter einem Grashügel. Mit zittrigen Knien und beiden Kameras am Anschlag stiegen wir nach einer Weile aus und wagten uns auf den kleinen Grashügel. WOW, unten tollten zwei mittelgrosse Bären auf der Wiese umher. Und nach rund 10min des begeisterten Zusehens knackte es plötzlich unweit von uns und ca. 10 Meter entfernt kam eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungtieren auf uns zu. Sie schien gut gelaunt zu sein und wagte sich bis auf ca. 3 Meter an mich heran.



Da ich natürlich nicht lebensmüde bin, und weiss, dass Bürenmütter mit Jungen als die gefährlichsten Bären gelten, war mein Abstand zum Wagen immer ein bischen kleiner als jener zur Bärin. Aber sie frass gelassen vor sich hin, und liess sich nicht einmal durch mein Pfeiffgeräusch beeinflussen. Nachdem die Lage gecheckt war, kamen auch die Jungen und trotteten belustigend an mir vorbei.


Leider leider, war es zu dieser Zeit bereits so dunkel, dass ich sämtliche Bilder mit einer ISO einstellung von ISO 3200 aufnehmen musste und noch dann reichte nur eine 1/40 Sekunde bei 280mm Brennweite, um genügend Licht auf den Sensor zu kriegen. Wenn man bedenkt, dass bei 280mm Brennweite und bewegenden Objekten eigentlich eine 1/320 Sekunde benötigt würden, entstanden trotzdem noch 4-5 gute Bilder - 20 jedoch unbrauchbar. Aber HEY... Unvorgesehene Erlebnisse sind ja bekanntlich die coolsten. Ob ISO 100 oder 3200

9.11.08 21:06


SORRY - für diese Woche ohne Blogeintrag, ABER...

Es sind gleich so viele Faktoren zusammengekommen, dass ich kaum noch Zeit gefunden habe, ausreichend zu schlafen. Vergangenen Sonntag kam mein Bruder mit dem Flugzeug in Las Vegas an. Dies ist der erste Punkt, es wird zu Zweit schwieriger, genügend Zeit zu finden, Bilder für den Blog bereitszustellen und noch den Text zu verfassen. Beispielsweise konnte ich unterwegs bei einem Motel anhalten und illegal 2-3 Stunden vor dem Motel parkieren um den Blog nachzuführen. Was soll während der Zeit mein Bruder machen? Es wird zum positiven Aspekt, dass ich nun eine Zeit lang nicht mehr alleine bin, SO VIELES schwieriger zu Zweit. Zweites Problem; INTERNET: Mann, bis jetzt östlich von Las Vegas hatte ich in jedem noch so abgelegenen Örtchen (sogar im kleinsten und winzigsten Rangerhäuschen im Bryce Canyon) Internet, und alle WIFI-Signale waren ungesichert. Jetzt in Nevada und California finde ich plötzlich gar keine, oder wenn dann nur noch verschlüsselte WIFI-Signale, und wenn ich einmal eins finde, dann ist die Verbindung so schlecht, dass ich für einen Bild-Upload sage und schreibe 2-5 Minuten warte. Drittes Problem. Ich habe 9 Tage Zeit um von Las Vegas über das Death Valley bis hin zum Mono Lake zu fahren, und dort nicht etwa direkt zum Yosemite, Nein, ich musste um die halben Rockys rumfahren, über Jackson und dann zum Yosemite, von dort aus über Frenso wieder alles zurück zum Kings Canyon und Sequoia Nationalpark und jetzt sitzen wir dort in einem Motel. Seit einer Woche setze ich meinen Bruder im Motel ab und rase zusätzlich zu den täglich durchschnittlichen 400-500 Kilometern Fahrt, stundenlangen Wanderungen und 100-200mal Kamera und Stativ auf- und abbauen wieder 20-30min zum nächsten Restaurant, das Internetanschluss hat, so dass ich wenigstens mit meiner Liebsten Skypen kann, DENN ohne das geht gar nichts!!!

Ich konnte jetzt jedoch ein Motel mit superschneller Internetverbindung und Free Breakfast finden, also bleiben wir einen Tag lang hier sitzen und ich schreibe alle zu kurz gekommenen Blogeinträge jetzt nach. Dann werden diese täglich für euch freigeschaltet, Heute beginnen wir mit dem Death Valley... Aber als Entschädigung noch ein Video von Las Vegas...


 

9.11.08 20:27


Der GRAND Canyon

Bevor ich starte; ICH MAG DEN FIREFOX nicht; nach rund einer Stunde der Mühe und des Schreibens meines neuen Eintrages ist er mir abgestürzt und nun muss ich alles noch einmal schreiben. Tja, ich hab ja keine Wahl. Windows wird bojkotiert und der Safari von Apple ist mir irgendwie unsympatisch. Nja, der Firefox jetzt auch, der stürzt nämlich sehr häufig ab...

ITEM: Der GRAND Canyon - Das Symbol des Westens; Jeder der die Natur der USA erforscht, muss hier gewesen sein. Täglich donnern zehntausende von Leuten da hoch und schauen in die Schlucht hinab. HMM - ich denke, wenn jemand den Grand Canyon als erstes sieht ist er begeistert. Ist man jedoch schon so lange unterwegs wie ich und hat schon so viele Nationalparks gesehen, vom Arches über den Great Sand Dunes bis hin zum Bryce und Zion, dann steigt man aus dem Wagen uns sagt "Hübsch"

Tja und ich kann das wirklich behaupten, denn ich war nicht nur am touristisch absolut überfluteten Southrim, sondern auch am North Rim (Brigh Angel Point und Point Royal). Wenn wir schon beim Thema Touristen und Southrim sind. Hab da am Northrim noch mit einem Ranger gesprochen und der hat sich zwangsversetzten lassen. Nach der 1000000en selben Frage; "Welcher Punkt ist der schönste zum Fotografieren Sir?" war er nahe daran, seine Waffe zu ziehen und einen schlimmen Fehler zu begehen. Jetzt ist er am Northrim. Lediglich 8 weitere Zelte waren mit mir zusammen auf dem Zeltplatz, wohingegen die Zeltplätze am Southrim im Sommer trotz der aberhunderten an Stellplätzen bereits Monate im Voraus ausgebucht sind. Da gibts sogar ein IMAX und ein Grand Canyon Village. In einer Schlange aus Reisebussen bin ich von ViewPoint zu ViewPoint gefahren. Nja, einige Bilder wurden noch hübsch; aber eben nur hübsch;





Nja, diese Bilder haben ALLE im Kasten und drum bin ich auch nicht besonders stolz drauf. Das PROBLEM am Grand Canyon ist, dass d wirklich alles gleich aussieht, immer nur rote Felsen mit Farbmustern und eine wirklich grosse Schlucht. Es gibt nur einen Zeitpunkt wo man als Fotograf wirklich gute Bilder des Grand Canyons schiessen kann: Das ist bei einem richtig heftigen Gewitter mit Blitzen, dass Funken fliegen. Gibts aber zu meiner Reisezeit nicht.

Aber jetzt zum weniger touristischen Northrim. ICH MAG ES. Vor allem der Point Royal hat es mir angetan. Bin da auch morgens um 5.00 Uhr 45 min lang hingedonnert und abends gleich noch einmal. Und am Abend hab ich ein paar hübsche Bildchen in den Kasten gekriegt, jedoch nur mit massivem Einsatz von Resign Filtern und Polfiltern.



Und Morgens;





Also, wenn den Grand Canyon, dann bei schlechtem Wetter, sprich Gewitter oder das Northrim, aber zum Fotografieren wirklich nur mit guter Ausrüstung, insbesondere Filter. Wir hatten noch einen Brand im Süden, der sämtlichen Rauch in den Canyon geblasen hat. Am Abend kurz vor Sonnenuntergang hat man dann gleich NICHTS mehr gesehen und ich musste noch einen Tag lang warten. Nja... Aber unterwegs hab ich noch ein schönes Fleckchen Erden gefunden. Eine Lavawüste, gefüllt mit schwarzer Lava und inmitten dieser Trostlosigkeit ein Laubbaum im spätzherbstlichen Blättergewand.





Und im Moment sitze ich in Las Vegas im Motelzimmer und das schon seit 3 Tagen... War während diesen Tagen wohl nicht mehr als 5 Stunden draussen. Ich geniesse es einfach mal nichts zu tun. Nur rumliegen und surfen.  Leider haben sich während den vergangenen 4 Wochen die wichtigsten und meistgenutzten Hardwareteile meines MacBook so ziemlich verabschiedet. Der Monitur ist untendurch extrem dunkel, die Tastatur angereichert mit mehr Sand als die Wüste Gobi, die WIFI-Antenne spinnt immer und das Touchpad wurde von meinem Fuss eines Nachts zerstört. Zudem funktionierten die USB-Schnittstellen nicht mehr fehlerfrei und ich konnte die Bilder nicht wirklich backupen. Jetzt hoffe ich auf Ersatzleistungen meiner Versicherung. Konnte jedoch nicht warten und hab mir einen, hoffentlich stabileren neuen MacBook Pro 15" gezogen. Ist er nicht ein TRAUM??



Verbrachte den gestigen Tag mit Backupen und neu Aufsetzen. Ach nööö. Aber diese amerikanischen PC's haben kein ÄÖÜ somit musste ich die Tastaturbelegung ändern und muss jetzt immer studieren was wo ist; wenn ich jetzt den Strichpunkt drücke komme ein ö den Bindestrich ein Fragezeichen, etc. Nja, wenigstens kann ich jetzt wieder arbeiten. Bis jetzt habe ich 138 Gigabyte Bilder von den USA geschossen. Schon eine erhebliche Datensammlung; obwohl, diese 22 Megapixel-Bilder jeweils in RAW und JPEG sind auch wirklich gross. im Photoshop bei 16 Bit und 25 Megapixeln immerhin 144 Megabyte pro Bild. Und jetzt wird mal tüchtig der Sensor gereinigt. Konnte mir im Supermarkt endlich meine Hochdruckluftflasche besorgen. Dieser Sand geht wirklich in sämtliche Ritzen der Kamera und des Notebooks, vom Wagen nicht zu sprechen.

Und in wenigen Stunden trifft mein Bruder am Int. Flughafen in Las Vegas ein. Die nächsten 2 Wochen fahren wir nun gemeinsam übers Death Valley, Yosemite, Mono Lake, etc. nach San Francisco. Das wird spassig. Wie wir zu Zweit im Wagen mit Gepäck schlafen sollen, weiss ich zwar noch nicht, aber das wird schon gehen. Somit einen schönen Wochenstart und Grüsse aus Las Vegas - (ps. hab 60 Dollar vergambeld)

9.11.08 22:01


South Coyote Buttes

Im Vorletzten Beitrag hab ich erwähnt, dass ich zusammen mit sehr vielen anderen an einem Morgen probiert habe, ein Walk-In-Ticket zur Wave zu gewinnen. Dies blieb mir jedoch verwehrt und ich mochte nicht noch ein zweites mal aufstehen. ABER all die Leute die von der Verlosung niedergeschlagen wieder abfahren, oder das noch ein paar weitere Tage probieren; - IHR SEID ALLES DEPPEN!!! Die Tage an denen die Wave ein Geheimtipp war sind vorbei. Die Wave gehört zu den North Coyote Butte, aber da gibt es noch die South Coyote Buttes und an einen Permit für die zu kommen ist viel viel leichter! Also hab ich mich aufgemand, diese Seite des BLM Gebietes zu erforschen und ich war einfach nur BAFF - Hey, habt Ihr schon mal ein solches Bild in einem Kalender gesehen? Nja, die Wave ist überall drin, aber das ist wohl eher selten.



Problematisch ist nur, dass das Gebiet zwar die gleiche Schönheit wie die Wave zu bieten hat, die schönen Orte aber deutlich schwerer zu finden und zu erreichen sind. Aber genau das machts doch aus!!!





Was ist jetzt jedoch das Problem bei dieser South Coyote Buttes Region? Nja, es gibt dort keine Wege und Pfade. Man läuft voll durch das extremste Klapperschlangengebiet, dass man sich vorstellen kann. Überall nur Büsche und bei jedem dritten Schritt bricht man mit dem Fuss in eine Höhle ein, die von den Mäusen und anderen Nagern gegraben wurden. ALSO die Hauptnahrung von Klapperschlangen.



Und dann plötzlich, als ich durch diese Gegend marschierte, immer die Augen offen und in grossem Abstand um die Büsche herum hörte ich es neben mir rasseln und ich machte mir beinahe in die Hosen;



HAHAAAAAAAAAAAA - Konnte es mir leider nicht verkneiffen, auch mal ein bischen was zu erfinden, dass den Blutdruck des Lesers ein wenig ankurbelt

Das Rasseln kam nicht von einer Klapperschlange, nein, das war einzig ein vertrockneter Busch, der vom Wind so gestreifft wurde, dass er dieses Rasselgeräusch von sich gab. ABER mein Herz war trotzdem wieder einmal in Gefahr - wie beim "Angriff" der Kojoten

So und jetzt gehts zum Grand Canyon North Rim...

Übrigens hab ich das Gallery-Problem mit den unscharfen und teils ausgerissenen Bildern gelöst; jetzt sollten alle neu heraufgeladenen Bilder vollständig den hohen Qualitätsansrüchen gerecht werden:

Ich hab nur ein Problem; der Sensor ist voll von Staub, und zwar so richtig deftig, und da ich grundsätzlich bei Weitwinkel mit Blende 16 arbeite um die Randunschärfen zu eliminieren, werden diese Staubkörner auf dem Sensor im Bild als kleine schwarze Punkte oder sogar Linien sichtbar. Ich reinige meinen Sensor mit teuren Sensorstäbchen, aber die Stäbchen machen das teils nur noch schlimmer, da sie ebenfalls aus "Fuserlimaterial" bestehen und beim Eindringen in den Spiegelkasten schon mal den einen oder anderen Fuser hängen bleibt. Was ich bräuchte ist eine kleine Druckluftflasche - aber die bekomm ich hier nirgens. Tja, das heisst für mich nur eines. Wenn ich wieder zuhause bin wird der Photoshop für ein halbes Jahr lang nicht mehr beendet und es wird gestempelt was das Zeug hält :-)

27.10.08 16:47


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